Erhöhe den Salzgehalt schrittweise und stelle sicher, dass das salzige Wasser wirklich kalt ist. Erwärme das Süßwasser etwas mehr, aber bleibe sicher. Prüfe, ob du zu schnell eingegossen hast und dadurch ungewollt vermischt wurde. Erlaube dem System Ruhe, damit sich Schichten stabilisieren können. Kleinere Gefäße mit größerem Temperaturkontrast reagieren oft schneller und machen die Abwärtsbewegung der dichteren Lösung deutlich sichtbar.
Reduziere Einlaufgeschwindigkeit drastisch, nutze eine Prallfläche und senke die Einfühhöhe. Wähle ein höheres Gefäß, um Platz für Schichtung zu schaffen. Färbe nur eine der Lösungen kräftig, damit Kontraste nicht verschwimmen. Kühle das Salzwasser ausreichend und vermeide starke Vibrationen durch Unterlage oder Berührung. Mit Geduld, ruhiger Hand und klaren Farben entstehen stabilere Grenzschichten, die länger beobachtbar bleiben und reichere, nachvollziehbare Strömungsmuster zeigen.
Wähle kontrastierende Farbtöne und halte eine Lösung farbloser oder deutlich blasser. Prüfe Lichtquelle und Hintergrund: Eine helle, einfarbige Rückwand verbessert Erkennung. Vermeide zu viel Farbstoff, der Trübungen erzeugt. Fotografiere aus Konstantposition, um Veränderungen sauber zu vergleichen. Notiere exakte Tropfenanzahl pro Volumen, sodass Wiederholungen verlässlich werden. So bleiben Strukturen klar, und du siehst echte Bewegungen statt optischer Illusionen durch Schatten, Reflexe oder Farbsättigung.