Mische drei Wasserlösungen: stark gesalzen, leicht gesalzen und ungesalzen, jede mit anderer Farbe. Gib sie vorsichtig über einen Löffel nacheinander ins Glas. Die dichteren Lösungen bleiben unten, die leichteren oben. So entsteht eine ruhige, bunte Schichtung, die an das Mittelmeer erinnert, wo dichteres Wasser absinkt. Teste, was passiert, wenn du vorsichtig rührst, und beobachte die langsame Diffusion an den Grenzflächen.
Lege ein rohes Ei in Leitungswasser: Es sinkt. Füge Salz hinzu und rühre, bis es schwebt. Du siehst direkt, wie Dichte Auftrieb gibt – wie Eisschollen im salzigen Polarmeer. Erzähle dazu die Geschichte eines Forschers, der in Grönland lernte, dass Trinkwasser oben schwimmt, während salziges Meerwasser tiefer bleibt. Variiere Temperatur und notiere, wie sich das Gleichgewicht verändert.
Bereite ein Becken mit kaltem, leicht gefärbtem Wasser vor und gib am Rand vorsichtig warmes, anders gefärbtes Wasser hinzu. Du siehst, wie warmes Wasser aufsteigt und zugleich salzige Dichteunterschiede die Strömung lenken. Dieses einfache Bild erinnert an die thermohaline Zirkulation, die Wärme weltweit verteilt. Zeichne deine Strömungsbahnen auf Papier nach und vergleiche sie mit Karten großer Ozeanströmungen.
Befestige einen feinmaschigen, sauberen Nylonstrumpf an einem Trichter, spüle ihn gründlich, und ziehe ihn durch Regenfass oder Teichufer. Sammle, was hängen bleibt, in einem sauberen Glas. Unter gutem Licht erkennst du winzige Partikel, manchmal kleine Tierchen. Beobachte Bewegungen, zeichne Formen, und recherchiere gemeinsam mit Leserinnen und Lesern, was ihr entdeckt. Setze alles danach behutsam wieder frei.
Baue ein einfaches Smartphone-Mikroskop mit einer ausgedienten Lupenlinse oder Tropfen Wasser auf einer Folie. Lege einen Tropfen deiner Probe auf eine Klarsichtfolie, beleuchte seitlich, und fokussiere nahe. Du siehst Strukturen, Fadenalgen oder Schwebstoffe. Dokumentiere Bilder, vergleiche verschiedene Wasserproben, und starte eine geteilte Galerie, die Vielfalt im Kleinen feiert, ohne Lebensräume zu stören.
Fülle ein Glas mit Wasser, etwas sauberem Sand und einem winzigen Blattspitzenrest. Stelle es ans Fenster, beobachte täglich Trübungen und Blasen. Tagsüber steigt Sauerstoff, nachts sinkt er leicht – ein Rhythmus wie im Seeufer. Diskutiere, warum zu viele Nährstoffe kippen können, und sammle Ideen, wie Balkone, Gärten und Haushalte Nährstoffeinträge reduzieren.